53518 Leimbach
 Am Bach 4

Leimbach-Eifel

   www.leimbach-eifel.de
  Tel:      (+49) 2691930425
Email:
Gemeinde-Leimbach@t-online.de

 

 

Ortschronik

Leimbach, Gilgenbach, Adorferhof

 Leimbach bildet mit den Ortsbereichen Gilgenbach und Adorferhof zusammen eine Gemeinde innerhalb der Verbandsgemeinde Adenau.

Leimbach und Gilgenbach sind sogenannte Bach - Orte, sie leiten regelmässig einzelne Bestandteile ihres Namens vom Bach, hier Adenauer - und Gilgenbacherbach, ab. Da die Endung "Bach" nach Ansicht von Sprachwissenschaftler fränkischen Ursprungs ist, kann vielleicht die Gründungszeit dieser Orte möglicherweise bereits in fränkischer Zeit erfolgt sein.

Die Vorsilbe "Leim" bedeutet im Alt- und Mittelhochdeutschen Lehm. Der Name Leimbach bedeutet also verschlammtes Gewässer.

1163 Gilgenbach wird erstmals  in einem Brief von Konrad von Gilgenbach erwähnt. 

25. Mai 1216    Leimbach erstmals in einer Urkunde vom  des Grafen Ulrich von Nürburg erwähnt

Die Entstehungszeit von Adorferhof ist ungewiss. Er wird in einem Verzeichnis der Kirchspiel und Dörfer im kurkölnischen Amt Nürburg aus dem Jahre 1559 erwähnt.

Bis 1290 zur Grafschaft Nürburg gehörig, kamen die Orte danach zum kurkölnischen Amte Nürburg.

1782 bis 1786 führten die Leimbacher gegenüber  Lückenbach einen Rechtsstreit vor der Nürburger Amtsverwaltung in Adenau wegen einer gemeinsamen  Schweineherde. Der Leimbacher Schweinehirt hatte von der Lückenbacher Herde 15 Tiere nach Leimbach getrieben. Leimbach wurde zur Zahlung einer Geldstrafe nach Lückenbach verurteilt.  

1768 - 1791 führte Leimbach mit Reifferscheid eine Streit wegen eines Scheideweges. Im Jahre1790 baten die Leimbacher den Kurfürsten eine neue Büscheordnung zu genehmigen. Dieser lehnte jedoch das Gesuch ab, mit der Begründung, die Büscheordnung des Erzstiftes von 1759 enthalte alles bezüglich der Waldungen, die Leimbacher sollten  einen Büschhüter einstellen und ihm diese Ordnung einschärfen.

1823 wurde das Holz der Adofer Höfer zu den Kommunallasten der Gemeinde Gilgenbach mit herangezogen. 

1826 beschwerten sich dieselben  über die zu entrichtenden Viehtaxen nach Gilgenbach. Ihre Beschwerde wies der Adenauer Landrat ab, weil die Adorfer Höfer auch Gilgenbacher Grundstücke zum Weiden ihres Viehs benutzen würden. Bei einem Erlass der Taxe müssten sie anderweitige zur Bestreitung der Gilgenbacher Gemeindebedürfnisse betragen. Dann hätten sie mehr als jetzt zu bezahlen.  

1888  Als die Bahnlinie bis Adenau gebaut wurde, erhielt auch Leimbach eine Bahnstation.

Zu Anfang des 20igsten Jahrhunderts erhielt Leimbach eine Wasserleitung, in den 20iger Jahren bekamen Leimbach, Gilgenbach und Adorferhof elektrisches Licht.

 8. Oktober 1944 Sprengbomben zerstörten die alte Leimbacher Mühle. Weitere Bomben fielen in Leimbach am 22. und 29.10.1944, die tiefe Trichter rissen.

1951 zählte Leimbach 208 und Gilgenbach mit Adorferhof 133 Einwohner.  

Seit den 60 iger Jahren besteht in Leimbach die WECO Polstermöbel GmbH und Co. ,die vielen Eiflern Beschäftigung bietet.

Seit dem 1. November 1970 bilden die Orte Leimbach, Gilgenbach und Adorferhof eine politische Gemeinde . Sie hat heute ca. 560 Einwohner. Um die 1970 zur  poltitischen Gemeinde Leimbach zusammengeschlossenen Ortsteile Leimbach und Gilgenbach auch räumlich aneinanderzubinden, wurde nach dem Zusammenschluss das Baugebiet "Bellerwiese" bis in die Gilgenbacher Gemarkung erweitert und bis Anfang der 80 iger Jahre fertiggestellt.  

1972 erhielten Gilgenbach und Adorferhof eine Wasserleitung.

1975 Im Rahmen der Gebietszusammenlegung wollte man Leimbach  an Adenau anschließen, was aber der Rat der Gemeinde einstimmig ablehnte.

1981 Errichtung eines Umkleidegebäudes auf dem Sportplatz   

1989 Dorferneuerung 1. Bauabschnitt des Dorfplatzes .  
1990 konnte der Dorfplatz eingeweiht werden.

1994 Nach Abschluss der Kanalbaumaßnahmen im Bereich der alten Bahntrasse konnte der II. Bauabschnitt  des Dorfplatzes beendet werden.

Dezember 1992   Erster Spatenstich zum Gemeindezentrum Leimbach.

 Mai 1994 feierliche Einweihung des Gemeindezentrums Leimbach.

1994 Beginn des Spielplatzbaues in Eigenleistung  gegenüber des Gemeindezentrums .  

1995 Neugestaltung des Kapellenumfeldes in Leimbach . Diese Baumaßnahme wird 1996 und 1997 aus Dorferneuerungsmittel bezuschusst. 

Ende Juni 1995 erfolgte der Start zum 1. Bauabschnitt des Radweges. Im September 1996 wurde der Radweganschluss Leimbach Dorfplatz - Industriegebiet Adenau fertiggestellt.

1995  Neugestaltung der Sengenbachstraße

Mai 1998 nach 4 monatigem Umbau war der Kindergarten   bezugsfertig, im Sommer  wurde er offiziell eingeweiht. Im Obergeschoss ist die Gemeindeverwaltung mit Büro, Archiv und Sitzungssaal untergebracht.

16. Mai 1997 .Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses. 1300 Arbeitsstunden wurden von den fleißigen Helfern  der Feuerwehr erbracht.

Am 20.09.1998 feierliche Einweihung des neuen Gerätehauses  und Übergabe des neuen Fahrzeuges  durch  Verbandsbürgermeister Romes .

Am 12. Juni 1999  erhält der Kindergarten  den Namen “Eifelzwerge”.

14. November 1999 Einweihung des  Schulungs- und Ausstellungszentrums der Fa. WECO

23. März 2000 Richtfest am Hallenneubau des Sägewerkes Schumacher

Seit Mitte 2001 Kanalbauarbeiten in Leimbach und Gilgenbach 

2002 Ortsteil Leimbach komplett ans Abwassernetz angeschlossen. Gilgenbach-Unterdorf ebenfalls.

2003 Aus dem "Hotel Jägerhof "wird das "Onroad-Café". Kanal - und Straßenbaumaßnahme im unteren Teil der Birkenbachstraße und in Gilgenbach bis Adorferhof.
Privatinitiative restauriert Heiligenhäuschen Sengenbach Ecke Birkenbach.
Ende 2003 waren die Straßen- und Kanalbauarbeiten in Gilgenbach, bis auf einige Restarbeiten abgeschlossen.

Im Januar 2004   zählte Leimbach 344 und Gilgenbach mit Adorferhof 217 Einwohner.  Die Fa. Weco feiert ihr 50 ig jähriges.

2005 Renovierung des Sportplatzgebäudes. 

2006 Bebauungsplan "Am Rosenberg" wird rechtskräftig. Kanalbauarbeiten und Baulandumlegung "Am Rosenberg".

2007  "Am Rosenberg" werden die ersten Häuser gebaut. Fa . Weco meldet Konkurs an. Gute Nachricht Ende September, WECO wird weiterexistieren. Neustart mit ca. 60 Arbeitnehmern.

2008 Mitte April beginnt der Straßenbau im Bebauungsplangebiet "Am Rosenberg"

Schule: 1830 wird eine Schule in Gilgenbach erwähnt, sowie ein Lehrer Johann Josef Müller aus Lind. Bald nach Eröffnung der Schule in Leimbach wurden dort auch die Kinder aus Gilgenbach unterrichtet. Wegen der ständig anwachsenden Schülerzahl erbaute man 1964 eine neue zweiklassige Schule. Nach Auflösung der Volksschule 1972 besuchen die Kinder die Schulen in Adenau.